Schleuse aufwärts und Schleuse abwärts

Tag 3 begann wie der Tag zuvor. 20 km entfernt von Buchholz am Gobenowsee, aber genau so ruhig und mitten in der Natur. Wir schliefen so gut wie schon lange nicht mehr.
Das lag bestimmt auch am anstrengenden Vortag. Die Aufgaben im Team funktionieren nun immer besser. Brötchen holen, Frühstück vorbereiten, natürlich wieder mit warmen Würstchen.
Ein lieber Gruß sei hiermit an Jens Ehefrau Katja gesendet: Jens verzichtet konsequent auf Schweinefleisch.
Nach unserem reichaltigen Frühstück ging es mit einem lauten Schiffshornsignal zum Abschied von Susanne, unserem netten Campingplatzengel, in Richtung Rheinsberg.

Enge Durchfahrt
Diese Strecke sollte uns vor so manche Herausforderung stellen. Einige schwierige Brückendurchfahrten und wahnsinnig enge Schleusen brachten uns eigentlich nun nicht mehr zum Schwitzen. Wir sind doch nun keine Anfänger mehr. Nur Kapitän Dirk war noch etwas unwohl bei unseren Manövern. Mit der Zeit sank aber sein Blutdruck. Etwas.

Für uns schon knapp - bei ihm Millimeterarbeit
Schleuse
Beste Lage
Die Sonne die uns früh noch kräftig begleitet hatte, nahm sich gegen Mittag dann doch einmal eine Auszeit. Es war uns ziemlich egal, denn zum Mittag gab es in unserem Salon mit
grandiosem Ausblick auf das Schloss Rheinsberg ein leckeres Zwei-Gänge-Menü.
Da uns die Zeit heute etwas ím Nacken saß, starteten wir relativ schnell mit der Weiterfahrt Richtung Mirow.

Kapitän Dirk prüfte uns während der Fahrt wiederholt mit gezielten Theoriefragen. Eine weitere "Mann über Bord" Prüfung für alle ließ die letzten Zweifel an unsere Bootsführertätigkeit bei Dirk verschwinden.



Schleuse Canow

Nach dem Durchqueren mehrere Seen und Schleusen erreichten wir gegen 18.00 Uhr unseren Zielort Mirow. Die Einfahrt in den Stadthafen verlangte von uns nochmal höchste Konzentration.

Wasserwanderrastplatz Mirow
Rückwärts und mit nur wenig Platz "parkten" wir unseren Großen perfekt ein.
Diesmal mit etwas mehr Zivilisation, aber nicht weniger schön werden wir hier unsere Nacht auf dem Boot verbringen.
Da die letzten Tage doch sehr kräfteraubend waren, werden wir heute wohl sehr früh in die Betten fallen.

Unser Fazit für heute: Unser Team ergänzt sich immer mehr. Jeder hat ein Auge auf den Anderen, ob es Geschwindigkeitsbegrenzungen im Kanal oder das nochmalige Schütteln der Kaffeethermoskanne ist, es funktioniert!
Was die Bootssteuerung betrifft, naja was sollen wir sagen, Kapitän Dirk ist heute schon das ein oder andere Mal der Mund offen geblieben. Danke Dirk für die bisher unglaublichen Tage.

Gute Nacht und bis Morgen!  
Bordblogger
Daniel

Wartebereich Schleuse Canow

Jens im Ausguck

Wir warten auf die Schleusenöffnung

In Fahrt


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